#8 Üble Überraschung

Shownotes

Literatur kann immer auch etwas über den Menschen erzählen. In dieser Folge von Seite an Seite geht es deshalb um menschliche Abgründe. Gemeinsam gelesen haben Andi und Andrea “Miracle Creek” von Angie Kim. Der Roman dreht sich um eine Gerichtsverhandlung in einer US-amerikanischen Kleinstadt. Die Bewohner treten als Zeugen auf und schnell wird klar: Jeder erzählt seine ganz eigene Version der Geschichte. “Miracle Creek” ist eine Mischung aus Gesellschaftsroman und Krimi, in der es auch um Themen wie Rassismus und Einwanderung geht.

Andi stellt uns “Im Grunde gut” von Rutger Bregman vor. In dem Sachbuch analysiert der Autor den Menschen und versucht, ein positives Menschenbild zu zeichnen - im Grunde gut eben.

Andrea empfiehlt außerdem “Das wirkliche Leben” von Adeline Dieudonné, ein Debütroman aus Frankreich. Darin geht es um eine zehnjährige Ich-Erzählerin, die gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder Zeugin von einem schlimmen Unfall wird. Die Eltern kümmern sich nicht, der Bruder ist traumatisiert - also baut die Protagonistin eine Zeitmaschine. Sie will in die Vergangenheit reisen, den Unfall verhindern und ihren Bruder retten, stellt aber fest: Das ist gar nicht so einfach.

Auf Instagram haben wir euch nach Büchern gefragt, die euch nach dem Lesen nicht mehr losgelassen haben. Geantwortet hat uns Alex. Sie war total bewegt von “Das größere Wunder” von Thomas Glavinic. Und Atilla hat “Das verlorene Land. Eine Flucht aus Tibet” von Iris Lemanczyk nachhaltig beeindruckt.

Seite an Seite findet ihr auch auf instagram: @seiteanseite.podcast

Diese Bücher wurden besprochen: “Miracle Creek” von Angie Kim “Im Grunde gut” von Rutger Bregmann “Das wirkliche Leben” von Adeline Dieudonné

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